Unternehmensnachfolge - Was Sie beachten sollten!

Früher oder später stellt sich die Frage, die Frage nach der Nachfolge im eigenen Unternehmen. Worauf bei der Unternehmensnachfolge geachtet werden sollte stellen wir Ihnen hier vor. Bei Fragen oder einer Beratung zur Unternehmensnachfolge sprechen Sie uns direkt an.


Fahrplan Unternehmensnachfolge

  • Frühzeitig die Nachfolge planen: Empfehlung ab dem 50. Lebensjahr
  • Festlegung Zeitpunkt der Übergabe
  • Kompetente Beratung durch Experten nutzen
  • Jede Nachfolgeregelung ist individuell und strategisch zu planen
  • Gute Kommunikation praktizieren mit der Familie und allen betroffenen Personen
  • Steuerberater, Rechtsanwalt, Banker, Notar und falls erforderlich Unternehmensberater mit ins Boot holen


Fragenkatalog an den potenziellen Nachfolger

  • Warum interessiert sich der Nachfolger für den Betrieb?
  • Welche fachliche bzw. kaufmännische Qualifikation hat der Nachfolger? 
  • Hat er Führungserfahrung? Besitzt er soziale Kompetenz?
  • Hat er ein plausibles Konzept, das den Marktgegebenheiten gerecht wird?
  • Welche Neuerungen kann er ins Unternehmen bringen?
  • Wo war er bisher beschäftigt
  • Ist er mir sympathisch?
  • Kann er mit den Mitarbeitern umgehen?


Unternehmenskaufvertrag

Vor dem Abschluss eines Kaufvertrages müssen die rechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse gründlich geklärt werden. Folgende Punkte sollten in einem Unternehmenskaufvertrag geregelt werden:

  • Welche Wirtschaftsgüter werden erworben
  • Unter welchem Namen wird das Unternehmen weitergeführt
  • Die Höhe des Kaufpreises
  • Die Zahlungsabwicklung ( zu welchem Zeitpunkt, auf welches Konto)
  • Die Sicherung der Kaufpreisforderung ( wichtig für den Verkäufer)
  • Der Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Lasten
  • Die Haftung gegenüber Gläubigern des Unternehmens
  • Regelung bezüglich der Garantie- und Gewährleistungshaftung des Verkäufers
  • Nachträgliche Veränderungen bspw. nach einer noch vorzunehmenden Inventur
  • Die Verjährung der Ansprüche gegenüber dem Verkäufer
  • Regelungen bezüglich Wandelung oder Minderung des Kaufpreises
  • Ein Wettbewerbsverbot für den Verkäufer
  • Haben Mitarbeiter von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch gemacht
  • Verhaltensmaßnahmen bis zum Zeitpunkt des Übergangs
  • Die Haftung des Verkäufers für Sach- u. Rechtsmängel beim Unternehmensverkauf
  • Der Eintritt in bestehende Verträge wie Miet-, Pacht-, Leasingverträge
  • Erklärungen, ob Rechte Dritter vorliegen, bspw. Sicherungsübereignungen oder Eigentumsvorbehalte
  • Salvatorische Klausel


Notfallplan

Der Notfallplan sorgt dafür, dass das tägliche Geschäft weitergeführt werden kann und sollte die Maßnahmen umfassen, wie das Unternehmen übergangsweise zu führen ist.

Folgende Punkte sollte ein Notfallplan enthalten:

Rechtlich

  • Ehevertrag
  • Unternehmertestament / Erbvertrag / gewillkürte Erbfolge
  • Gesellschaftsvertrag

Unternehmensbezogen

  • Mündliche Absprachen aufzeichnen
  • Schlüsselverzeichnis
  • Versicherungsverzeichnis
  • Offenlegung der Bankverbindungen, Firmenverträge, Immobilienverzeichnis, Lieferanten und Kundenkontakte
  • Vertretungsregelung
  • Bankvollmachten

Finanziell

  • Altersversorgung
  • Lebensversicherung
  • Absicherung für die Familie

Persönlich

  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung
  • Organspendenausweis

Fragen zum Thema "Nachfolgeberatung" und unserer Beratung dazu? Schreiben Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Informationen zu unseren Beratungsangeboten sind auch in der Kanzlei erhältlich - wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Uwe Schmitz-Klüner Rechtsanwalt | Steuerberater

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